Iran erhebt Bitcoin-Gebühr für Öltanker-Passage

Iran verlangt während einer Waffenruhe Bitcoin-Gebühren von Öltankern für die Passage durch die Straße von Hormus und droht unautorisierten Schiffen mit Zerstörung.

Iran hat angekündigt, dass alle Öltanker, die während einer zweiwöchigen Waffenruhe die Straße von Hormus passieren, eine Transitgebühr von 1 US-Dollar pro Barrel zahlen müssen. Die Zahlung erfolgt ausschließlich in Bitcoin. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kontrolle über die strategisch wichtige Wasserstraße zu behalten und internationale Sanktionen zu umgehen. Tanker müssen den iranischen Behörden per E-Mail Angaben zur Ladung übermitteln, Inspektionen durchlaufen und die Zahlung innerhalb von Sekunden abschließen. Leere Tanker sind von der Gebühr ausgenommen. Iran warnt, dass jedes Schiff, das ohne Genehmigung die Passage versucht, zerstört wird. Die neuen Verfahren könnten zu Verzögerungen führen. Zudem könnte Iran verlangen, dass Schiffe eine Route näher an der eigenen Küste nehmen. Die Gebührenerhebung soll erhebliche Einnahmen generieren und ist Teil der Bemühungen, den Warenfluss während der Waffenruhe zu überwachen und zu kontrollieren.

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